SUP Kurzurlaub

Wasser glitzert, Wellen plätschern, der Wind streicht Dir durch die Haare. Während Du Dich mit dem Paddel vorwärts ziehst, gleitet das grüne Ufer an Dir vorbei. Enten kreuzen Deinen Weg und neben Dir geht ein Kormoran auf Jagd. Vor einer halben Stunde warst Du noch arbeiten.

Klingt wie eine meiner Fantasiereisen? Ist es nicht. Katja von cocoSUP nimmt Dich mit Stand-up-paddeln -kurz SUP- in den Kurzurlaub mit. Ich habe ihr ein paar Fragen gestellt:

Wie bist Du dazu gekommen cocoSUP zu gründen?

Den Anfang machte ich 2010, als ich mich in Hamburg auf der Alster das erste Mal auf ein Stand-up Paddleboard stellte. Mir hat es gleich gefallen, meine Umwelt aus einer anderen Perspektive zu betrachten und dabei auch noch meinen ganzen Körper zu trainieren. Richtig verliebt habe ich mich dann, als ich 2013 auf den hawaiianischen Inseln wieder auf dem Brett stand: Im Stehen konnte ich die bunten Fische sehen, die sich in meiner Nähe tummelten und die schillernden Korallen wahrnehmen. Es war fantastisch!
Ich wollte dieses Erlebnis mit nach Hause bringen. Klar, wir haben hier keine Korallen und bunten Fische, aber wir haben eine unglaublich schöne Natur, die wir vom Wasser aus beobachten können.

Wie bist Du zu SUP gekommen und wie ging es dann weiter?

Seit 2013 ist Stand-up-Paddling aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.
Erst als Hobby und später als SUP-Instructorin und Gründerin von cocosup.de. Meine größte Freude ist es, Touristen und Einheimische mit auf den Neckar zu nehmen, die Begeisterung in ihren Gesichtern zu sehen wenn sie die Heidelberger Kulisse vom Wasser aus betrachten und ihnen die Freiheit zu vermitteln, in der Natur aktiv zu sein.
Seit Anfang 2016 bin ich nun auch ausgebildete Yoga-Lehrerin und freue ich mich, meine Teilnehmer egal ob an Land oder auf dem Brett im wahrsten Sinne des Wortes in Balance zu bringen.

Warum sollte ich auf jeden Fall zu Dir in den Kurs kommen?
Bei mir lernst du nicht einfach nur Stand-up-Paddling oder Yogaübungen. Als Teilnehmer in meinen Kursen zählst du quasi schon zu meinem Freundeskreis.
Meine Teilnehmer interessieren mich: Woher kommen sie? Warum wollen sie genau in meinen Kurs? Wie geht es ihnen?
Manchmal haben sie auch ein schweres Päckchen zu tragen und öffnen sich mir gegenüber. Ich finde es wichtig, jedem Menschen gegenüber, aufmerksam und einfühlsam zu sein. Das ist etwas das in unserer heutigen Zeit verloren geht, aber ich halte dagegen.

Von was sind die Teilnehmer nach der ersten Stunde am meisten fasziniert?
Das Schöne ist, Stand-up-Paddling und Yoga haben beide eine sehr beruhigende und entspannende Wirkung auf den Körper und den Geist. Nach einem Kurs auf dem Wasser blicke ich durchweg in lächelnde Gesichter und viele Teilnehmer sind happy, dass sie wider Erwarten nicht ins Wasser gefallen sind. Im Yoga sind es vor allem Männer, die langsam ihre Vorurteile gegenüber Yoga abbauen und lernen, die Zeit der Yogastunde für sich selbst zu genießen.

Was begeistert Dich am meisten?
Dass ich übers Wasser laufen kann 🙂

Gibt es eine Situation im Yoga oder beim Stand-up-paddeln, an die Du Dich noch lange erinnern wirst?
Eine Paddeltour, die ich nie mehr vergessen werde, war auf Big Island in Hawaii als eine Freundin und ich während dem Stand-up-Paddeln von Meeresschildkröten begleitet wurden.

Meer oder Binnengewässer?
Binnengewässer oder Meer ohne Wind 🙂

Welche Musik läuft gerade in Deinem Auto?
Robbie Williams – Love my Life

Welchen Film hast Du zuletzt gesehen?
Die Tribute von Panem Teil 3

Welches Buch liest Du gerade?
100 Namen von Cecilia Ahern

Top 3 Reiseziele:
Neuseeland, Neukaledonien und Hawaii

Subjektiv bester Paddelspot:
Der Hanalei River auf der hawaiianischen Insel Kauai. Du hast das Meer im Rücken und vor dir liegen die Berge mit einem atemberaubenden Wasserfallpanorama.

Welche Person würdest Du gerne mal persönlich treffen?
Jodelle Fitzwater – Mein SUP-Yoga-Instrukctor Vorbild aus den USA.

 

Vielen Dank Katja!

Katja bietet Yoga und SUP auch als Firmenevent oder als regelmäßige Gesundheitsförderung an. Besuche Katja hier: cocoSUP

 

Fotograf: Daniel Höhr

 

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Kommentare (1)

  • Heike von Movigo hat mich interviewt! - SUP Kurzurlaub Heidelberg - cocoSUP

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    […] Den Anfang machte ich 2010, als ich mich in Hamburg auf der Alster das erste Mal auf ein Stand-up Paddleboard stellte. Mir hat es gleich gefallen, meine Umwelt aus einer anderen Perspektive zu betrachten und dabei auch noch meinen ganzen Körper zu trainieren. Richtig verliebt habe ich mich dann, als ich 2013 auf den hawaiianischen Inseln wieder auf dem Brett stand: Im Stehen konnte ich die bunten Fische sehen, die sich in meiner Nähe tummelten und die schillernden Korallen wahrnehmen. Es war fantastisch! (…) […]

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